Ev. Jugend- und Familienhilfe gGmbH
Sebastianusstr. 1
41564 Kaarst
Tel: 02131/92 58-0
Fax: 02131/92 58-38
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Ev. Jugend- und Familienhilfe Essen gGmbH
Imhoffweg 42
45309 Essen
Tel: 0201/83 925-68
Fax: 0201/83 925-69
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Ev. Verein für Jugend- und Familienhilfe e.V.
Sebastianusstr. 1
41564 Kaarst
Tel: 02131/92 58-0
Fax: 02131/92 58-38
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Die Jugendwohngruppen, -gemeinschaften eröffnen Jugendlichen die Möglichkeit, die Gestaltung ihres Lebensrahmens selbständig und eigenverantwortlich wahrzunehmen.
Sie sind als ein Übungsfeld der Konfliktlösung zu sehen und ein Ort, an dem Selbstbehauptung und Kooperation eingeübt wird.
Die Mitglieder der Gruppen lernen den verantwortungsvollen Umgang miteinander und erleben, dass ihnen die Gruppe Geborgenheit und Sicherheit bietet. Dazu werden sie in ihrer individuellen Eigenartigkeit von allen Bewohnern und Betreuern anerkannt.
Die Jugendlichen werden dabei unterstützt, die Beziehung zu ihren Eltern umzugestalten, so dass eine Rückkehr ins Elternhaus möglich wird.
Die Jugendwohngruppe gewährt und fordert altersgemäß von den Jugendlichen ein größtmögliches Maß an Eigenverantwortung. Die Jugendlichen versorgen sich in der Regel selbst, d.h. Kochen, Putzen, Einrichtung und Gestaltung der Wohnung wird von ihnen geleistet.
Da schulische und berufliche Ausbildungen für eine selbständige Existenz unverzichtbar sind, werden die Jugendlichen gerade in diesem Bereich von den PädagogInnen unterstützt, gefordert und begleitet.
Die Jugendlichen lernen eine positive Lebensperspektive zu entwickeln, die es ihnen erlaubt, als Erwachsene mit den Problemen ihres Lebens umgehen zu können.
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Die Betreuungsintensität beträgt (1:1,7). Alle Mitarbeiter verfügen über eine pädagogische Fachausbildung. In den regelmäßigen Teamsitzungen wird die Arbeit reflektiert und organisiert. Das Pädagogenteam erhält regelmäßig Praxisberatung.
Der zeitliche Einsatz der Fachkräfte ist so gestaltet, dass die Betreuung rund um die Uhr gewährleistet ist und die pädagogischen Hilfen entsprechend und verhältnismäßig gegeben werden können.
Die PädagogInnen lassen sich ganzheitlich auf die Arbeit ein. Sie bauen eine pädagogische tragfähige Beziehung zu den Jugendlichen auf und unterstützen in ihrer Funktion als Vorbild und als erwachsene Ersatzpartner im Erziehungsprozeß, die Forderungen stellen und Grenzen setzen, den (Nach)reifungsprozeß der Jugendlichen.
Der Einzug in die Wohngruppe erfolgt grundsätzlich freiwillig. Die Jugendlichen lernen die Gegebenheiten in der Gruppe vor dem Einzug kennen.
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Die Jugendlichen müssen bereit sein,
sich auf die Gruppe einzulassen
den gemeinsam vereinbarten Lebensrahmen zu akzeptieren (z.B. Hausordnung)
regelmäßig und konsequent eine Schule zu besuchen oder einer beruflichen Ausbildung oder Tätigkeit nachzugehen
aktiv an der Lösung ihrer persönlichen Probleme mitzuarbeiten.
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Stand Januar 2006
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